Die erste Aktion war unser Morgengebet, das wie üblich von 7.30h - 7.42h im Meditationsraum im Keller der Schule stattfand. Mit einer Message, Liedern und Gebeten wurden wir eingestimmt auf diesen besonderen Tag. Frau Professor Stangl, unsere junge Religionslehrerin blieb dann gleich im Meditationsraum und leitete die Schüler zum Gebet an, die von der ersten bis zur 5.Einheit kamen und im Meditationsraum bei verschiedenen Stationen beten konnten, zB an einer "Klagemauer " konnte man seine Sorgen ablegen oder an der Wand konnte man Namen von Menschen, die einem wichtig waren, aufschreiben und damit für sie beten. Auch für verschiedenste Schul- und Klassenanliegen wurde gebetet. Oder man konnte einfach still dasitzen und meditieren bzw. betend nachdenken...
Der Pausenevent wurde dann überraschend auf Freitag verschoben, da ausgerechnet am PrayDay soviele Schularbeiten über die große Pause hinweg stattfanden. Machte aber nichts, denn so hatten wir um so länger etwas vom PrayDay! Die Schülerband unter Leitung von einem katholischen Religionslehrer baute ihre Instrumente am Freitag erneut auf und leitete mit tollen Liedern wie "It's me, its me its me o Lord", oder "Take the shackles" oder "Thy word is a lamp unto my feet" u.a. die Pausenaktion ein. An der Leinwand sahen wir große meditative Fotos und zwischen den Liedern wurden jeweils Lehrer interviewt zum Thema "Gebet". Auch unser Herr Direktor wurde gefragt, was er über das Gebet denkt. Es war echt interessant und gut, was die Lehrer antworteten - für den einen war es Ausdruck von Beziehung zu Gott, für den anderen Dank, für den nächsten eine Quelle der Ruhe, oder eine konkrete Bitte. Ich denke, dass es für alle - Lehrer und Schüler - ein Anstoss war, wieder einmal zu beten. Wir hoffen, dass wir eine Tradition begonnen haben und auch im nächsten Jahr den PrayDay wieder begehen können.
Insa Rößler
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